NOTFALL-MANAGEMENT

ÜBERBLICK

Bei der Bewältigung einer Krise ist es zunächst unerheblich, ob die Krise durch einen externen Angriff oder einen internen Fehler ausgelöst wurde. Ausschlaggebend ist, wie das betroffene Unternehmen damit umgeht und wie kompetent es im Krisenmanagement von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Erfolgreiches Krisenmanagement setzt eine sinnvolle Organisation voraus. Deren primäre Merkmale sind klare Verantwortlichkeiten und Abläufe. Jedes Mitglied der Krisenorganisation muss seine Rolle kennen und diese erfüllen können. Entscheidend für eine rasche Reaktionsmöglichkeit seitens des betroffenen Unternehmens ist eine genaue Kenntnis darüber, welche Reputationsschäden durch schlechtes Krisenmanagement entstehen können. Erfährt die Kommunikationsabteilung erst durch den Anruf eines Journalisten von einem Problem in der eigenen Firma, geht wertvolle Zeit verloren, die für interne Recherchen und die Vorbereitung von Stellungnahmen fehlt. Wir begleiten unsere Kunden im Fall der Fälle und sorgen für sicheres Auftreten im Katastrophenfall.

UNSERE NOTFALL-MANAGEMENT THEMEN

Das Notfallhandbuch umfasst alle Dokumente, die eine angemessene Reaktion auf Krisen und Notfälle unterstützen sollen. Im Hinblick auf die Fortführung der Geschäftsprozesse ist  insbesondere die Entwicklung von Disaster-Recovery-Plänen (DRPs) von entscheidender Wichtigkeit. Wir helfen bei der Konzeptionierung von Notfallhandbüchern und der Erstellung von DRPs. Unsere DRPs beschreiben die Handlungsschritte für die Wiederherstellung der Geschäftsprozesse nach Krisen und Notfällen, beispielsweise die Schritte zur Inbetriebnahme eines Ausweichrechenzentrums und sie enthalten die Wiederanlaufpläne, die die Handlungsschritte für die Wiederherstellung oder den Wiederanlauf wichtiger Ressourcen, geordnet nach deren Priorität beschreiben. Wiederanlaufpläne umspannen einen Zyklus beginnend mit der Fehlerbehebung und der Aufnahme des Notbetriebs, beispielsweise dem Anlauf eines Ausweichrechenzentrums, der Inbetriebnahme alternativer Produktionsanlagen oder der Einrichtung mobiler Arbeitsplätze, bis hin zur Rückführung in den Normalbetrieb.

Wir begleiten Wiederanläufe und steuern die notwendigen Prozesse. Wir verfolgen dabei den  Standard ISO 22301:2012 mit dem Namen „Societal security – Business continuity management systems – Requirements“. Der Standard dient Unternehmen bei der Implementierung eines Business Continuity Management Systems und kann als Grundlage für eine Zertifizierung dienen. 

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Was wenn Ihre hochverfügbaren Systeme ausfallen und Ihre Geschäftsprozesse still stehen? Vielleicht sogar verursacht durch Schadsoftware, die ein Mitarbeiter auf seinem privaten USB-Stick ins Unternehmen gebracht hat. Katastrophenmanagement beinhaltet die Vorbereitung und Ausführung verschiedenster, gezielter Maßnahmen und Vorgänge, um im eingetretenen, schlimmsten Fall, die Geschäftsprozesse so schnell wie irgend möglich wiederherzustellen. Doch an oberster Stelle steht im Katastrophenfall die Kommunikation. Wir lösen BCM-Pläne aus, Überwachen deren Ausführung und steuern Informationsflüsse. 

Im Notfall sind viele Kommunikationswege in Benutzung. Unternehmen müssen Ihren Informationspflichten nachkommen, wollen aber auch die selbst gesetzten Ansprüche an Kommunikation nach außen erfüllen um Imageverluste zu vermeiden. Wir beraten unsere Kunden zu den situativen Möglichkeiten und geben Empfehlungen für Pressemitteilungen und jedwede Kommunikation nach außen.

Für den Notfall trainieren wir die Abläufe zur Notfallbewältigung, die Bildung des Krisenstabes, Krisenkommunikation und testen einzelne DRPs auf Machbarkeit und Angemessenheit. Wir bereiten unsere Kunden optimal vor.